Korfu - er - leben

Korfu - die grünste aller griechischen Inseln

Die Lieblingsinsel von Kaisern und Königen bietet auch heute noch - Königliches - eine Landschaft in der sich jeder wohlfühlen kann und für jeden Geschmack.

Natursteinstrand, Sandstrand und felsige Badebuchten bieten reichlich Abwechslung. Bei Inselrundfahrten bietet sich eine traumhafte Hügellandschaft. Kleine Dörfer (über 150), die noch sehr ursprünglich sind, fordern den Reisenden geradezu auf auszusteigen, sich mitten unter die gastfreundlichen Einheimischen zu setzen und das

- Anderssein - auf sich wirken zu lassen.

Man kann sich nicht satt sehen an der Farbenpracht der Blumen, den Aus- blicken von den Hügeln auf türkisfarbenes Wasser mit weißen Booten.

Ein Paradies auf dieser Erde - meistens unwirklich schön - einfach ein Traum. Diese Insel inspiriert zum Malen, Schreiben, Träumen. Auf einem Felsen sitzend gerät man ins Träumen und die Seele bekommt Flügel. Man lässt los - erneuert sich.

Von all diesen Gefühlen abgesehen, ist Korfu geschichtlich und architektonisch erstaunlich. Geprägt durch venezianische, französische, russische und türkische Einflüsse haben die Korfioten eine ständige Veränderung erfahren. Wenn man heute durch die Hauptstadt Kerkyra fährt, werden für den aufmerksamen Betrachter  all diese Einflüsse deutlich.

Hier treffen Oxident und Orient aufeinander. Es ist sichtbar, hörbar, fühlbar und  -  faszinierend. Der Fremde wünscht sich, Freund zu sein, um dazugehören zu können. 

Museen, Kirchen, Paläste - alles macht hier neugierig auf mehr!

Spätestens jetzt hat Sie das Korfu-Virus erwischt. Glauben Sie mir, es gibt kein Heilmittel dagegen. Nichts wird Sie jemals wieder ganz von dieser Trauminsel trennen. Wenn Sie die Insel verlassen, bleibt ein Stück von Ihnen zurück - Sie kommen wieder nach Korfu.

Eine Insel, auf der ein Individualist sich wieder findet und seine eigene Welt stabilisiert sich. Eine neue Ruhe kehrt ein.

Willkommen auf Kerkyra!

Und jetzt noch einige Daten zur Insel Korfu:

Korfu gehört zu den Ionischen Inseln und liegt vor der nördlichen Westküste des griechischen Festlandes. Sie ist mit ca. 75 km Länge und ca. 30 km Breite eher überschaubar. Hügelig mit dem höchsten Berg, dem Pantokrator (906 m), bietet die Insel viel Abwechslung. Sie treffen hier Wanderer, Byker und (leider viel zu viele) Autofahrer. Die Insel ist durch ihre ca. 5 Millionen Olivenbäume, die auf den Wanderwegen Schatten bieten, immer grün.

Mit 112.000 Einwohnern ist Korfu die bevölkerungsreichste Insel Griechenlands. Das Einkommen wird zu 70% aus dem Tourismus erzielt. Hotels, Tavernen und Apartmentanlagen haben von Mitte April bis Ende Oktober Saison. Die zweitgrößte Einnahmequelle bildet die Landwirtschaft und hier hauptsächlich die Olivenernte. Da die jungen Leute zahlreich in die Grossstädte abwandern, wird die Arbeit hier von den Alten und albanischen Fremdarbeitern erledigt.

Die Tavernen sind zum größten Teil Familienunternehmen. Die griechische - eher einfache - Küche verändert sich durch ausländische Einflüsse immer mehr. Kleine Tavernen, die abseits der Haupttouristenorte liegen, bieten jedoch noch "Mama's Kochkunst" an. Dort kann man noch typisch griechisch essen. Wenn man das Essen dann lobt, wird man mit "Ouzo" belohnt, den man der Höflichkeit wegen nicht ablehnen sollte. Man muss jedoch aufpassen, dass es nicht zu viel wird.

Der Korfiote ist gastfreundlich und schnell dabei, ein "Filos" (Freund) zu sein. Das hat aber nicht die tiefgehende Bedeutung, die wir Deutschen gern hineinlegen.

Es gibt etliches, das man unbedingt sehen muss. 

Old Perithia - eines der ältesten Dörfer im Nordosten der Insel, kurz vor Acharavi. Dort liegen alt und neu dicht beieinander, denn es wird wieder auf- und ausgebaut.

Die kleine Hafenstadt Kassiopi im Nordosten der Insel hat genau das Flair, das man sich unter "romantisch" und "etwas weltfremd" vorstellt.

Das Kloster Paleo Kastritsa an der Nordostküste darf bei der Erkundung der Insel nicht fehlen.

Es gibt natürlich noch viel mehr Orte, die es wert sind, Stunden des Schauens und Erlebens zu verbringen. Natürlich sind die Ansprüche unterschiedlich wie wir Menschen selbst. Ich finde - diese Insel hat für JEDEN etwas. Er muss es nur suchen - dann findet er sein ganz persönliches 

Paradies!

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Sie spielen mit dem Gedanken, Deutschland den Rücken zu kehren und sich auf Kerkyra niederzulassen?

Dann schauen Sie doch einfach mal bei www.dieauswanderer.net rein. Sicher finden Sie dort wertvolle Tipps oder Sie können sich Rat bei Insidern holen.